Im Einklang
„Ideen entstehen, wenn wir uns selbst gerne denken hören und Impulse wirken da, wo wir offen sind für Erkenntnisschübe!
Der Raum bestimmt die innere Resonanz - für mich öffnet das Meer diesen Raum und ist Quelle meiner Inspiration.
Deshalb habe ich meinen Lebensmittelpunkt vom Rhein an die Ostsee verlegt, wo ich es jederzeit sehen, hören, riechen und fühlen kann.“
Meine Geschichte.
Ich arbeite an den Stellen, an denen sich etwas verändert. Dort, wo Menschen und Organisationen spüren, dass das Alte nicht mehr funktioniert, aber das Neue noch keine klare, greifbare Form hat.
Vielleicht interessieren mich diese Zwischenräume auch deshalb so sehr, weil ich sie selbst so gut kenne!
Mein Weg hat mich vom Rhein an die Ostsee geführt: aus einem Umfeld, das von Kunst, Sprache und Inszenierung geprägt war, hinein in die Welt von Organisationen, Strategie und wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Schon meine beiden Studiengänge repräsentieren diese scheinbar nur widersprüchlichen Pole: einerseits zunächst die Auseinandersetzung mit Sinnzusammenhängen, Narrativen und Dramaturgie während meines Magister-Studiums; und andererseits - später, im MBA - der Blick auf wirtschaftliche Strukturen, Entwicklung und Veränderung.
Was zunächst wie ein Gegensatz wirkt, ist für mich zu einem Zusammenhang geworden.
Im Theater habe ich viele Jahre gearbeitet, zuletzt in leitender Verantwortung für Kommunikation und Marketing. Ich habe dort nicht nur Inhalte vermittelt, sondern Räume geschaffen, mit Geschichten und Bildern. Dabei habe ich immer versucht, Antworten zu finden auf die Frage: Wie etwas Menschen wirklich erreicht und bewegt?.
Diese Frage hat mich weiter begleitet – und meinen Blick verändert. Weg von der Inszenierung als Darstellungsform, hin zu ihrer Erweiterung, was Orientierung gibt und was Menschen innerlich in Bewegung bringt?
Heute verbinde ich diese Perspektiven.
Ich arbeite an strategischen Narrativen, begleite Transformationsprozesse und unterstütze Menschen dabei, in komplexen Situationen Klarheit zu gewinnen und ihre eigene Erzählung dafür zu entwickeln.
Meine Wurzeln liegen in der Kommunikation – im Journalismus, im Theater, in der strategischen Markenarbeit. Und sie sind geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit der Frage, wie Menschen Sinn konstruieren und Wirklichkeit verstehen?
Meistens beginnt Entwicklung ja nicht mit sofortigen Antworten, sondern mit einem sensiblen Gespür für Veränderung und einem neuen Verständnis für das, was gerade geschieht.
Ein Teil dieser Auseinandersetzung, was Menschen bewegt, wie sie suchen und welche Form der eigenen Autorenschaft sie finden, wenn sie sich auf Veränderrung einlassen, mündete - zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn - auch in einem wissenschaftlichen Fachbuch:
„Der romantische Frauengesang als Existential. Eine Deutung des weiblichen Außenseitertums in Prosatexten Joseph von Eichendorffs und E.T.A. Hoffmanns.“ (Königshausen & Neumanns, 2010).