Ideen entstehen, wenn wir uns selbst beim Denken zuhören. Neue Perspektiven, wenn wir offen bleiben für das,
was uns überrascht.
Saskia Fetten | Denkpartnerin
Es gibt Fragen, die den Weg weisen, bevor es Antworten tun.
Ich arbeite an den Stellen, an denen sich etwas verändert: Dort, wo Menschen und Organisationen spüren, dass vertraute Antworten nicht mehr tragen und das Neue noch keine klare, greifbare Form hat.
Vielleicht interessieren mich diese Zwischenräume auch deshalb so sehr, weil ich sie selbst gut kenne.
Mein Weg hat mich vom Rhein an die Ostsee geführt; aus einem Umfeld, das von Kunst, Sprache und Inszenierung geprägt war, hinein in die Welt von Organisationen, Strategie und wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Diese Verbindung zeigt sich auch in meinen beiden Studiengängen: Im Magisterstudium beschäftigte ich mich mit Sinnzusammenhängen, Narrativen und Dramaturgie; später, im MBA, mit wirtschaftlichen Strukturen, Entwicklung und Veränderung. Was zunächst wie ein Gegensatz erscheint, ist für mich zu einem Zusammenhang geworden.
Meine beruflichen Wurzeln liegen in der Kommunikation – im Journalismus, im Theater und in der strategischen Markenarbeit. Zwei Fragen begleiten mich dabei bis heute: Wie geben Menschen ihren Erfahrungen Bedeutung und verstehen Wirklichkeit? Und was erreicht und bewegt sie wirklich?
Am Theater habe zunächst als Dramaturgin für Ballett und dann als Pressesprecherin gearbeitet. Schließlich habe ich den neuen Kommunikations- und Marketingbereich aufgebaut und geleitet. Dazu gehörten die Führung eines 10-köpfigen Teams und die Verantwortung, unterschiedliche Bereiche und Aufgaben zu einer gemeinsamen Richtung zusammenzuführen. Künstlerische Ideen, die Interessen des Publikums und wirtschaftliche Anforderungen mussten ebenfalls miteinander in Beziehung treten. Auch besondere Veranstaltungsformate für Freundeskreise und Sponsoren habe ich entwickelt und als Projektleiterin umgesetzt. Hier kamen strategische Kommunikation, Beziehungspflege, Dramaturgie und Atmosphäre zusammen: Geschichten wurden erlebbar, Begegnungen möglich und Verbindungen zur Institution vertieft.
Diese Erfahrungen prägen meinen Blick bis heute! Ich frage danach, wie eine Idee Orientierung geben kann, wie sich die Identität einer Organisation ausdrückt und wie Menschen daran anknüpfen können. Dabei denke ich Sprache, Auftritt und Begegnung zusammen.
Heute verbinde ich diese unterschiedlichen Blickwinkel meiner bisherigen beruflichen Laufbahn in meiner strategischen Kommunikationsberatung. Ich schärfe Positionierungen, entwickle Narrative und Konzepte und gestalte Kommunikation in Veränderungsprozessen. Als Denkpartnerin bringe ich einen Blick für Zusammenhänge, präzise Fragen und neue Perspektiven ein. Als Konzeptentwicklerin übersetze ich die gewonnene Klarheit in Botschaften, Inhalte und konkrete Vorhaben – gemeinsam mit Auftraggebern, Teams, Beratungen und Agenturen.